Feb. 13, 2026 | Aktuelles
2024 arbeiteten in Deutschland rund 13,1 Millionen Menschen in Teilzeit, wobei knapp 30 Prozent davon ihren Arbeitsumfang auf eigenen Wunsch reduziert haben, häufiger Frauen als Männer. Ein wichtiger weiterer Grund für Teilzeit war die Betreuung von Angehörigen, was besonders von Frauen deutlich häufiger genannt wurde als von Männern. Zudem nannten knapp zwölf Prozent der Teilzeitbeschäftigten Aus- oder Weiterbildung oder Studium als Grund, wobei dieser Anteil bei Männern höher war. Weitere Gründe waren eigene Krankheit/Behinderung und der Wunsch nach Vollzeit, ohne eine passende Stelle zu finden. Insgesamt lag die Teilzeitquote aller Erwerbstätigen bei knapp 31 Prozent mit einem deutlich höheren Anteil bei Frauen als bei Männern. Darüber berichtete das Statistische Bundesamt Ende des vergangenen Monats.
Feb. 13, 2026 | Aktuelles
Der Anteil mittelständischer Unternehmen in Deutschland, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Während zwischen 2016 und 2018 nur vier Prozent der kleinen und mittleren Firmen KI einsetzten, waren es zwischen 2022 und 2024 bereits 20 Prozent. In absoluten Zahlen sind das knapp 780.000 Unternehmen. Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels, die am 11. Februar 2026 veröffentlicht wurden. Dabei schreiten laut der Autorinnen und Autoren vor allem große Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden voran: Hier hatten zuletzt 36 Prozent KI im Einsatz, nach nur sechs Prozent zwischen 2016 und 2018. Aber auch bei kleinen Unternehmen mit unter fünf Beschäftigten nutzten in den Jahren 2022 bis 2024 immerhin 19 Prozent KI.
Feb. 13, 2026 | Aktuelles
Die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland stiegen 2025 im Durchschnitt um 6,7 Prozent an und verzeichnen damit den zweiten Rekordanstieg in Folge. Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben erhielten durchschnittlich 1.209 Euro brutto pro Monat. Besonders hohe Vergütungen gab es im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel, während sie in Landwirtschaft (1.188 Euro), Freien Berufen (1.098 Euro) und Handwerk (1.093 Euro) unter dem Durchschnitt lagen. Insgesamt haben die starken Anstiege die realen Einkommensverluste der Vorjahre weitgehend ausgeglichen. Unter den Bundesländern hielt weiterhin Baden-Württemberg die Spitzenposition mit durchschnittlich 1.257 Euro, gefolgt von Hamburg mit 1.224 Euro. Am niedrigsten waren die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Rheinland-Pfalz (1.186 Euro) und Nordrhein-Westfalen (1.185 Euro). Darüber berichtete das Bundesinstitut für Berufsbildung Ende vergangener Woche.