Die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland stiegen 2025 im Durchschnitt um 6,7 Prozent an und verzeichnen damit den zweiten Rekordanstieg in Folge. Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben erhielten durchschnittlich 1.209 Euro brutto pro Monat. Besonders hohe Vergütungen gab es im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel, während sie in Landwirtschaft (1.188 Euro), Freien Berufen (1.098 Euro) und Handwerk (1.093 Euro) unter dem Durchschnitt lagen. Insgesamt haben die starken Anstiege die realen Einkommensverluste der Vorjahre weitgehend ausgeglichen. Unter den Bundesländern hielt weiterhin Baden-Württemberg die Spitzenposition mit durchschnittlich 1.257 Euro, gefolgt von Hamburg mit 1.224 Euro. Am niedrigsten waren die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Rheinland-Pfalz (1.186 Euro) und Nordrhein-Westfalen (1.185 Euro). Darüber berichtete das Bundesinstitut für Berufsbildung Ende vergangener Woche.