Juni 5, 2026 | Aktuelles
Die Mitgliedsorganisationen des BFB kamen am 2. Juni 2026 in Berlin zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen Nachwahlen zum Präsidium und Vorstand sowie die Diskussion aktueller Herausforderungen für die Freien Berufe. Neu ins Präsidium gewählt wurde Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Neu in den Vorstand rückten Dr. Markus Sikora, Präsident der Bundesnotarkammer, und Dr. Fabian Widder, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins, nach. „Die Freien Berufe stehen vor einer entscheidenden Wegmarke. Das zunehmende Interesse externer Investoren an traditionell freiberuflich geprägten Strukturen, Diskussionen über bewährte Formen der Selbstverwaltung und die wirtschaftliche Unsicherheit in Deutschland zeigen, dass wir die Rahmenbedingungen für freiberufliches Arbeiten aktiv verteidigen und weiterentwickeln müssen“, sagte BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister. Neben den Personalentscheidungen prägten wirtschaftspolitische Fragen die Beratungen. Themen waren die Fachkräftesicherung, der zunehmende Einfluss von Fremdinvestoren auf freiberufliche Strukturen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Selbstständige. Bereits am Vorabend hatten die Landesverbände des BFB diese Themen intensiv mit Dr. Michael Meister (CDU), Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, diskutiert, bevor der Tag bei einem Get-together im Garten des Hartmannbundes ausklang.
Juni 5, 2026 | Aktuelles
Den meisten Menschen in Deutschland geht die Digitalisierung zu langsam. Insgesamt knapp drei Viertel (73 Prozent) wünschen sich mehr Tempo: 46 Prozent sagen, die Digitalisierung gehe ihnen viel zu langsam, 27 Prozent eher zu langsam. Vor zwei Jahren sagten 59 Prozent, es gehe ihnen viel oder eher zu langsam. Das sind Ergebnisse einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die am 1. Juni 2026 vorgestellt wurde. Nur noch 13 Prozent der Deutschen empfinden das Tempo der Digitalisierung als eher zu schnell oder viel zu schnell (2024: 22 Prozent). Jede und jeder Zehnte (zehn Prozent) hält das aktuelle Tempo hingegen für genau richtig, nach 16 Prozent 2024. Besonders verbreitet ist die Sorge, digital nicht mithalten zu können, unter Älteren. Bei den 16- bis 29-Jährigen sagen dies 35 Prozent, unter den 30- bis 49-Jährigen 36 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 65- bis 74-Jährigen 53 Prozent und bei den Über-75-Jährigen 67 Prozent. Auch zwischen Frauen und Männern zeigen sich Unterschiede: 49 Prozent der Frauen sorgen sich, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können, bei den Männern sind es 40 Prozent.
Juni 1, 2026 | Aktuelles
Wann wird berechtigte Kritik an der Regierung zum Dauerpessimismus? Und welche Rolle spielen Politik und Kommunikation dabei? In der neuen Folge von „Klotzki und Sigmund“ diskutieren Peter Klotzki und Thomas Sigmund über die Stimmung in Deutschland, den Umgang mit der schwarz-roten Koalition und die Frage, wie öffentliche Debatten unser politisches Klima prägen. Im Fokus stehen dabei auch die Kommunikationsstrategien von Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil. Eine kompakte Analyse über Erwartungen, Wahrnehmungen und die Frage, ob Deutschland seine Regierung manchmal schlechter redet, als sie ist. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt – beispielsweise auf Spotify oder Apple Podcasts. Und als Video auf YouTube.
Juni 1, 2026 | Aktuelles
Wie das Statistische Bundesamt am 27. Mai 2026 auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilte, arbeiteten abhängig Beschäftigte in Vollzeit 2025 durchschnittlich 39,9 Stunden pro Woche. 2015 waren es noch 40,5 Stunden. Gegenüber 2024 blieb die Wochenarbeitszeit unverändert. Teilzeitbeschäftigte arbeiteten dagegen zuletzt im Schnitt 21,3 Wochenstunden – zwei Stunden mehr als zehn Jahre zuvor und 0,1 Stunden mehr als 2024. Insgesamt lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit abhängig Beschäftigter 2025 bei 34 Stunden und damit 0,4 Stunden unter dem Wert von 2015. Die Teilzeitquote erreichte 2025 mit 31,9 Prozent einen Höchststand. Frauen arbeiteten weiterhin deutlich häufiger in Teilzeit als Männer: Jede zweite Frau (50,6 Prozent) war teilzeitbeschäftigt, bei Männern traf dies auf 14,3 Prozent zu. Gegenüber 2015 nahm die Teilzeitquote bei Männern jedoch stärker zu. Besonders groß bleibt der Unterschied bei Eltern: Knapp zwei Drittel der erwerbstätigen Mütter mit minderjährigen Kindern arbeiteten 2025 in Teilzeit, bei Vätern waren es 8,6 Prozent. Auch im höheren Erwerbsalter steigt die Teilzeitquote deutlich an: Unter den 65-jährigen Erwerbstätigen arbeitete mehr als die Hälfte in Teilzeit, bei den 70-Jährigen waren es bereits 90,3 Prozent. Die steigende Teilzeitquote verdeutlicht die wachsende Bedeutung einer besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Für die Freien Berufe ist dies ein zentrales Thema, für das sich der BFB seit Langem einsetzt.