Juni 1, 2026 | Aktuelles
Wann wird berechtigte Kritik an der Regierung zum Dauerpessimismus? Und welche Rolle spielen Politik und Kommunikation dabei? In der neuen Folge von „Klotzki und Sigmund“ diskutieren Peter Klotzki und Thomas Sigmund über die Stimmung in Deutschland, den Umgang mit der schwarz-roten Koalition und die Frage, wie öffentliche Debatten unser politisches Klima prägen. Im Fokus stehen dabei auch die Kommunikationsstrategien von Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil. Eine kompakte Analyse über Erwartungen, Wahrnehmungen und die Frage, ob Deutschland seine Regierung manchmal schlechter redet, als sie ist. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt – beispielsweise auf Spotify oder Apple Podcasts. Und als Video auf YouTube.
Juni 1, 2026 | Aktuelles
Wie das Statistische Bundesamt am 27. Mai 2026 auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilte, arbeiteten abhängig Beschäftigte in Vollzeit 2025 durchschnittlich 39,9 Stunden pro Woche. 2015 waren es noch 40,5 Stunden. Gegenüber 2024 blieb die Wochenarbeitszeit unverändert. Teilzeitbeschäftigte arbeiteten dagegen zuletzt im Schnitt 21,3 Wochenstunden – zwei Stunden mehr als zehn Jahre zuvor und 0,1 Stunden mehr als 2024. Insgesamt lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit abhängig Beschäftigter 2025 bei 34 Stunden und damit 0,4 Stunden unter dem Wert von 2015. Die Teilzeitquote erreichte 2025 mit 31,9 Prozent einen Höchststand. Frauen arbeiteten weiterhin deutlich häufiger in Teilzeit als Männer: Jede zweite Frau (50,6 Prozent) war teilzeitbeschäftigt, bei Männern traf dies auf 14,3 Prozent zu. Gegenüber 2015 nahm die Teilzeitquote bei Männern jedoch stärker zu. Besonders groß bleibt der Unterschied bei Eltern: Knapp zwei Drittel der erwerbstätigen Mütter mit minderjährigen Kindern arbeiteten 2025 in Teilzeit, bei Vätern waren es 8,6 Prozent. Auch im höheren Erwerbsalter steigt die Teilzeitquote deutlich an: Unter den 65-jährigen Erwerbstätigen arbeitete mehr als die Hälfte in Teilzeit, bei den 70-Jährigen waren es bereits 90,3 Prozent. Die steigende Teilzeitquote verdeutlicht die wachsende Bedeutung einer besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Für die Freien Berufe ist dies ein zentrales Thema, für das sich der BFB seit Langem einsetzt.