Gender Pay Gap bleibt auf dem Niveau vom Vorjahr
Wie das Statische Bundesamt (Destatis) am 26. Februar 2026 mitteilte, blieb der sogenannte „Gender Gap Arbeitsmarkt“ 2025 in Deutschland mit 37 Prozent auf dem gleichen hohen Niveau wie im Vorjahr, nachdem er zuvor einmal gesunken war. Der Gender Pay Gap umfasst laut Destatis nicht nur den Unterschied in der Vergütung zwischen Männern und Frauen pro Stunde (Gender Pay Gap von 16 Prozent), sondern auch Unterschiede in Arbeitszeit und Erwerbsbeteiligung zwischen Frauen und Männern. Frauen arbeiteten durchschnittlich weniger Stunden als Männer, was zusammen mit einer geringeren Erwerbsbeteiligung zu den Ungleichheiten beiträgt. In Ostdeutschland fiel der Gender Gap deutlich geringer aus (22 Prozent) als im Westen (39 Prozent), was historisch bedingte Unterschiede in Beschäftigungsformen und Arbeitszeiten widerspiegelt.