Aug. 31, 2026 | Aktuelles
Wie das Statistische Bundesamt am 19. August 2026 mitteilte, wurden 2025 rund 86.600 Anerkennungsanträge positiv beschieden, ein Plus von zehn Prozent zum Vorjahr. Knapp 84 Prozent der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen 2025 auf nach Bundesrecht geregelte Berufe zurück, 16 Prozent auf nach Landesrecht geregelte Berufe. Die meisten Anerkennungen betrafen wie in den vergangenen Jahren auch 2025 Qualifikationen aus der Türkei (9.800), was einem Anteil von elf Prozent an allen Anerkennungen entspricht, gefolgt von der Ukraine. Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war mit 32.000 Anerkennungen erneut der Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns (einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Krankenpfleger/-in). Am zweit- und dritthäufigsten wurden unverändert zu den Vorjahren die Berufe der Ärztin/des Arztes (13.900), und der Ingenieurin/des Ingenieurs (4.600) anerkannt. Diese drei Berufe machten knapp 60 Prozent aller anerkannten Berufe aus.
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Aug. 31, 2026 | Aktuelles
Auf Initiative von Dr. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, unterzeichneten Verbände und Institutionen aus Architektur, Kultur, Design, Handwerk sowie Kirchen das Bauhaus-Manifest 2026. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom 20. August 2026 hervor. Anlass ist der 100. Jahrestag der Eröffnung des Bauhauses in Dessau. Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehört auch die Bundesarchitektenkammer, die Mitglied im BFB ist. Das Manifest bekennt sich zur Freiheit des künstlerischen Denkens, zur Offenheit gegenüber neuen Ideen und zur kulturellen Innovation als Beitrag zu einer demokratischen Gesellschaft. Zugleich spricht es sich dafür aus, diese Prinzipien vor demokratiefeindlichen Angriffen zu verteidigen. Der Einsatz für Freiheit und Demokratie schafft damit eine Verbindung zu den Anliegen des BFB und der Freien Berufe. Interessierte sind dazu aufgerufen, sich dem Bauhaus-Manifest 2026 anzuschließen. Sie können hier unterzeichnen.
BU:
Diese Ikone der Moderne wurde 1925/26 vom Büro Gropius errichtet.
Bildnachweis:
Stiftung Bauhaus Dessau / Foto: Meyer, Thomas, 2019 / OSTKREUZ
Triennale der Moderne 2019, Abendstimmung, 5.10.2019
Aug. 31, 2026 | Aktuelles
Für das nächste Treffen des BFB-Gesprächsforums „Junge Freie Berufe“ am 18. September 2026 in Berlin sind noch letzte Plätze für die Teilnahme vor Ort verfügbar. Ab 16 Uhr sind interessierte junge Freiberuflerinnen und Freiberufler herzlich eingeladen, vor Ort oder digital teilzunehmen, sich zu vernetzen und auszutauschen sowie eigene Impulse zu berufsübergreifenden Themen der Freien Berufe einzubringen. Ein gemeinsamer Ausklang auf Selbstzahlerbasis ist ab 18 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Die letzten Plätze vor Ort werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Details zu den Veranstaltungsorten in Berlin-Mitte folgen. Alle Orte liegen in bequemer Reichweite des Hauptbahnhofs. Es gibt keine formale Altersgrenze; besonders angesprochen sind jedoch Berufsträgerinnen und Berufsträger bis etwa 45 Jahre. Interessierte schreiben gerne an veranstaltung@freie-berufe.de und melden sich direkt hier an. Sollten Sie nach der Anmeldung über das Online-Formular keine Bestätigungsmail erhalten, nehmen Sie bitte kurz unter veranstaltung@freie-berufe.de Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und den Austausch im Netzwerk „Junge Freie Berufe“ mitgestalten!
Juni 5, 2026 | Aktuelles
Die Mitgliedsorganisationen des BFB kamen am 2. Juni 2026 in Berlin zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen Nachwahlen zum Präsidium und Vorstand sowie die Diskussion aktueller Herausforderungen für die Freien Berufe. Neu ins Präsidium gewählt wurde Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Neu in den Vorstand rückten Dr. Markus Sikora, Präsident der Bundesnotarkammer, und Dr. Fabian Widder, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins, nach. „Die Freien Berufe stehen vor einer entscheidenden Wegmarke. Das zunehmende Interesse externer Investoren an traditionell freiberuflich geprägten Strukturen, Diskussionen über bewährte Formen der Selbstverwaltung und die wirtschaftliche Unsicherheit in Deutschland zeigen, dass wir die Rahmenbedingungen für freiberufliches Arbeiten aktiv verteidigen und weiterentwickeln müssen“, sagte BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister. Neben den Personalentscheidungen prägten wirtschaftspolitische Fragen die Beratungen. Themen waren die Fachkräftesicherung, der zunehmende Einfluss von Fremdinvestoren auf freiberufliche Strukturen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Selbstständige. Bereits am Vorabend hatten die Landesverbände des BFB diese Themen intensiv mit Dr. Michael Meister (CDU), Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, diskutiert, bevor der Tag bei einem Get-together im Garten des Hartmannbundes ausklang.
Juni 5, 2026 | Aktuelles
Den meisten Menschen in Deutschland geht die Digitalisierung zu langsam. Insgesamt knapp drei Viertel (73 Prozent) wünschen sich mehr Tempo: 46 Prozent sagen, die Digitalisierung gehe ihnen viel zu langsam, 27 Prozent eher zu langsam. Vor zwei Jahren sagten 59 Prozent, es gehe ihnen viel oder eher zu langsam. Das sind Ergebnisse einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die am 1. Juni 2026 vorgestellt wurde. Nur noch 13 Prozent der Deutschen empfinden das Tempo der Digitalisierung als eher zu schnell oder viel zu schnell (2024: 22 Prozent). Jede und jeder Zehnte (zehn Prozent) hält das aktuelle Tempo hingegen für genau richtig, nach 16 Prozent 2024. Besonders verbreitet ist die Sorge, digital nicht mithalten zu können, unter Älteren. Bei den 16- bis 29-Jährigen sagen dies 35 Prozent, unter den 30- bis 49-Jährigen 36 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 65- bis 74-Jährigen 53 Prozent und bei den Über-75-Jährigen 67 Prozent. Auch zwischen Frauen und Männern zeigen sich Unterschiede: 49 Prozent der Frauen sorgen sich, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können, bei den Männern sind es 40 Prozent.
Juni 1, 2026 | Aktuelles
Wann wird berechtigte Kritik an der Regierung zum Dauerpessimismus? Und welche Rolle spielen Politik und Kommunikation dabei? In der neuen Folge von „Klotzki und Sigmund“ diskutieren Peter Klotzki und Thomas Sigmund über die Stimmung in Deutschland, den Umgang mit der schwarz-roten Koalition und die Frage, wie öffentliche Debatten unser politisches Klima prägen. Im Fokus stehen dabei auch die Kommunikationsstrategien von Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil. Eine kompakte Analyse über Erwartungen, Wahrnehmungen und die Frage, ob Deutschland seine Regierung manchmal schlechter redet, als sie ist. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt – beispielsweise auf Spotify oder Apple Podcasts. Und als Video auf YouTube.