BFB beim Netzwerktreffen für Unternehmerinnen im BMWE

BFB beim Netzwerktreffen für Unternehmerinnen im BMWE

Gitta Connemann MdB (CDU), Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, eröffnete am 15. April 2026 das neunte Netzwerktreffen des Aktionsplans „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) in Berlin. Sie dankte allen 50 Beteiligten des neu aufgelegten Aktionsplans für ihr aktives Engagement, um die Rahmenbedingungen für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen zu verbessern. Für den BFB war Hauptgeschäftsführer Peter Klotzki dabei. Der Aktionsplan wurde zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode thematisch neu aufgestellt. Die über 60 Maßnahmen zielen darauf, mehr Frauen für die berufliche Selbstständigkeit und Unternehmensübernahmen zu begeistern. Mit ihren Leistungen, vielfältigen und kreativen Aktivitäten setzen die verantwortlichen Akteurinnen und Akteure zugleich ein zuversichtliches Signal in die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die 41 bisher beteiligten Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner verstetigen ihr Engagement und intensivieren ihre Maßnahmen. Neun weitere leistungsstarke Organisationen verstärken ab sofort die Initiative. Das geht aus einer Pressemitteilung des BMWE vom 15. April 2026 hervor.

Steuerdebatte: BFB und weitere Verbände warnen vor Mehrwertsteuer-Erhöhung

Steuerdebatte: BFB und weitere Verbände warnen vor Mehrwertsteuer-Erhöhung

In einem gemeinsamen Brief an den Bundeskanzler begrüßen der Handelsverband Deutschland, der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, der BFB und DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV zwar das Ziel, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger steuerlich zu entlasten – lehnen eine Gegenfinanzierung über eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent jedoch ab. Eine solche Maßnahme würde Preise weiter treiben, den Konsum schwächen und den Standort Deutschland zusätzlich belasten. Stattdessen fordern die Verbände ein wachstumsorientiertes Gesamtkonzept: niedrigere Lohnnebenkosten durch eine Deckelung der Sozialabgaben, spürbare Entlastungen bei den Energiekosten sowie einen konsequenten Abbau von Bürokratie. Klar sei: Strukturreformen statt neuer Belastungen sind jetzt entscheidend. Weitere Informationen gibt es hier.

KfW Award Gründen 2026: Jetzt bewerben

KfW Award Gründen 2026: Jetzt bewerben

Die Bewerbungsphase für den KfW Award Gründen 2026 ist gestartet: Seit dem 1. April 2026 können sich Start-ups und junge Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland bewerben, die ab 2021 gegründet oder im Zuge der Nachfolge übernommen wurden. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2026. Der Award würdigt innovative und kreative Geschäftsideen sowie unternehmerische Leistungen und legt einen Fokus auf soziale Verantwortung oder einen gesellschaftlichen Mehrwert der Konzepte. Insgesamt werden 35.000 Euro Preisgeld vergeben, darunter Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene sowie ein Sonder- und Publikumspreis. Die Preisverleihung findet am 4. November 2026 in Berlin statt. Neben Preisgeldern profitieren die Gewinner von professioneller PR-Unterstützung und wertvollen Netzwerkmöglichkeiten. Die KfW bietet Unternehmerinnen und Unternehmern zudem verschiedene Förderprogramme bei Gründung oder Unternehmensnachfolge.

Beim bundesweiten „Ehrentag“ mitmachen

Beim bundesweiten „Ehrentag“ mitmachen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt dazu ein, am 23. Mai 2026 am ersten bundesweiten „Ehrentag“ anlässlich des Geburtstags des Grundgesetzes teilzunehmen. Diese Initiative wird gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt umgesetzt und hat das Ziel, ehrenamtliches Engagement in Deutschland sichtbarer zu machen und zu stärken. Im Zeitraum vom 16. bis 31. Mai 2026 sollen zahlreiche kleine und große Aktionen stattfinden, die von Vereinen, Organisationen, Unternehmen, Kommunen oder auch Einzelpersonen organisiert werden können – sowohl vor Ort als auch online. Diese sollen hier eingetragen werden. Der BFB beteiligt sich als Multiplikator, indem er seine Mitgliedsorganisationen über Möglichkeiten zur Mitwirkung informiert. Zudem wird er sich mit dem „Demokratie Campus“ als eigene Aktion beteiligen. Dabei wird besonders betont, dass wichtige Bereiche wie Prüfungen und Engagements in Kammern der beruflichen Bildung, die ehrenamtliche Begleitung von Auszubildenden, etwa im Rahmen von VerAplus, sowie Initiativen wie der BFB-„Demokratie Campus“ maßgeblich vom Ehrenamt leben und künftig stärker in den öffentlichen Fokus gerückt werden sollen. Zudem ruft der BFB auf, diese große Chance für die Freien Berufe zu nutzen, um ihr Engagement im Ehrenamt zu zeigen.

Linken-Antrag zur Gewerbesteuer

Linken-Antrag zur Gewerbesteuer

Der Deutsche Bundestag hat Ende vergangener Woche den Antrag der Bundestagsfraktion „Die Linke“ (21/4753) zur Stärkung der Gewerbesteuer in erster Lesung beraten und zur weiteren Beratung an den Finanzausschuss überwiesen. Der Antrag sieht unter anderem vor, den Mindesthebesatz der Gewerbesteuer auf 350 Prozent zu erhöhen und die Bemessungsgrundlage auszuweiten. Dabei wird auch thematisiert, dass bislang nicht alle Selbstständigen in die Gewerbesteuer einbezogen sind. Wörtlich heißt es im Antrag: „… nicht alle Selbstständigen sind von der Steuer erfasst, vor allem nicht die freien Berufe.“

Selbstständige als Förderberechtige des Altersvorsorgereformgesetzes

Selbstständige als Förderberechtige des Altersvorsorgereformgesetzes

CDU/CSU und SPD wollen Selbstständige in die staatlich geförderte private Altersvorsorge einbeziehen. Nach zweiter und dritter Lesung des Gesetzes am 26. März 2026 soll das geplante Altersvorsorgedepot ab 2027 Investitionen in ETFs ermöglichen, die Beitragsgarantie entfällt. Vorgesehen sind staatliche Zulagen von 50 Cent pro Euro bis 360 Euro jährlich sowie 25 Cent bis zu einem Sparbetrag von 1.800 Euro. Auch Kindervorsorgezulagen und Schutzmechanismen für Solo-Selbstständige sind geplant. Der BFB hatte sich für diese Einbeziehung eingesetzt. Das Altersvorsorgereformgesetz (21/4088) wurde am 26. Februar 2026 in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten. Nach öffentlicher Anhörung (13. März 2026) ist die finale Abstimmung heute terminiert.

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