Studienanfänger bleiben meist im eigenen Bundesland
Wie das Statistische Bundesamt am 6. Oktober 2026 mitteilte, blieben im Wintersemester 2025/26 knapp 70 Prozent der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in dem Bundesland, in dem sie auch ihre Hochschulreife erworben hatten. Besonders hoch war der Anteil in Nordrhein-Westfalen mit 82 Prozent, was unter anderem mit dem vielfältigen Hochschulangebot im Land zusammenhängt. Am niedrigsten war der Anteil in Brandenburg mit 33 Prozent. Von dort wechselten 32 Prozent zum Studium nach Berlin. Von den rund 308.000 Studienanfängerinnen und Studienanfängern mit in Deutschland erworbener Hochschulzugangsberechtigung hatte ein Viertel die Hochschulreife in Nordrhein-Westfalen erworben. Weitere 14 Prozent stammten aus Baden-Württemberg und elf Prozent aus Bayern.