Bürokratieaufwand reduzieren

Bürokratieaufwand reduzieren

Mit Dr. Bernd Althusmann (CDU), Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, und Prof. Dr. Stefan Homburg, Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover, diskutierte der Verband der Freien Berufe im Lande Niedersachsen (FBN) am 1. Oktober 2019 in Hannover über die wirtschaftliche
Lage in Deutschland und Europa. Für die Klagen der Freiberufler über den Bürokratieaufwand im Steuerrecht, beim Datenschutz und bei Geschäftsreisen ins Ausland – Stichwort A1-Bescheinigung – zeigte der Minister Verständnis und sagte zu, sich auf nationaler und europäischer Ebene für bürokratische Entlastungen einzusetzen.
Prof. Dr. H.-Michael Korth als Präsident bestätigt

Prof. Dr. H.-Michael Korth als Präsident bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Freien Berufe im Lande Niedersachsen (FB) wählte am 1. Oktober 2019 in Hannover den bisherigen Vorstand erneut an die Spitze des Verbandes. Präsident bleibt StB/WP Prof. Dr. H.-MichaeI Korth, Vizepräsidentin ist Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer sowie BFB-Vizepräsident, StB/WP Dr. Jürgen Maiß, Dipl.-Ing. Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen, Henner Bunke, D.M.D./Univ. of Florida, Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen, und RAuN Stephan Kertess.
OECD-Studie zu öffentlicher Auftragsvergabe

OECD-Studie zu öffentlicher Auftragsvergabe

Die Reformen der vergangenen Jahre im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe haben das Vergabewesen in Deutschland moderner und flexibler gemacht hat. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Rahmen ihrer Studie zu Strukturen der öffentlichen Beschaffung und die Vergabepraxis in Deutschland, über die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 12. November 2019 berichtete. In einigen Bereichen bestehen nach Ansicht der OECD in der Vergabepraxis aber noch ungenutztes Potenzial und neue Herausforderungen. Insbesondere im Bereich Digitalisierung und Professionalisierung sowie intelligenter Bedarfsplanung müssen die Gestaltungsspielräume des Vergaberechts aufgegriffen und in der praktischen Anwendung noch besser als bisher genutzt werden. Die OECD-Studie rät dazu, in Weiterbildung zu investieren und – wie in anderen Ländern bereits der Fall – die Tätigkeit des Beschaffers mit einem eigenständigen Berufsbild aufzuwerten.
Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung konsequent zusammendenken

Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung konsequent zusammendenken

Am 11. November 2019 fand im Bundeskanzleramt die Sitzung des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung von Bundesminister Helge Braun statt. Zentrale Themen waren die Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung als zwei Transformationsprozesse, welche nahezu jeden Bereich des öffentlichen und privaten Lebens betreffen. Digitalisierung nachhaltig zu gestalten und nachhaltige Entwicklung mit digitalen Technologien zu unterstützen, erfordert Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung konsequent zusammenzudenken. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen wird dieses Projekt vorangetrieben. Unter anderem sollen die Ressorts im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen betrachten.

Vom BFB nominiertes Projekt der Freien Berufe erhält Nationalen Integrationspreis 2019

Vom BFB nominiertes Projekt der Freien Berufe erhält Nationalen Integrationspreis 2019

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeichnete am 11. November 2019 das Projekt der
Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz „IQ – Apotheker für die Zukunft“ (IQ = Integration
durch Qualifikation) mit dem diesjährigen Nationalen Integrationspreis aus. Eingereicht hat es
der BFB als eine von 33 vorschlagsberechtigten Institutionen. Der BFB veröffentlichte hierzu eine
Pressemitteilung und verfasste eine Mitteilung über die Feierstunde, darin finden sich zahlreiche
Links, etwa auf die Laudatio der Bundeskanzlerin und die BFB-Fotogalerie.

Wirtschaft lehnt Mitteilungspflicht für Steuergestaltung ab

Wirtschaft lehnt Mitteilungspflicht für Steuergestaltung ab

Die Bundessteuerberaterkammer, der Deutsche Steuerberaterverband, die Wirtschaftsprüferkammer und die Bundesrechtsanwaltskammer wandten sich gemeinsam in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am 11. November 2019 gegen die Absicht der Bundesregierung, eine Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltung einzuführen. Die Meldepflicht verstößt materiell rechtlich gegen die gesetzliche Verschwiegenheitspflicht der Berufsträger und kreiert einen zusätzlichen administrativen Aufwand. Auf die drohenden erheblichen Probleme in der Praxis aufgrund bestehender Unschärfe in der EU-Richtlinie wurde deutlich hingewiesen.

Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen, wie das Erkennen von Ihnen bei der Rückkehr zu unserer Website aus und helfen unserem Team zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.