Apr. 16, 2024 | Aktuelles
Der durch die Coronapandemie ausgelöste Schub auf die Digitalisierung bei mittelständischen Unternehmen hält weiter an. Das ist das Ergebnis des jüngsten KfW-Digitalisierungsberichts, der am 8. April 2024 veröffentlicht wurde. Demnach stieg der Anteil der mittelständischen Unternehmen mit abgeschlossenen Digitalisierungsvorhaben zwischen 2020 und 2022 auf 33 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorperiode. Auch die Ausgaben für Digitalisierungsprojekte blieben im Mittelstand auf einem hohen Niveau und lagen 2022 bei 29,3 Milliarden Euro. Die Steigerung ist insbesondere auf die Entwicklungen bei kleinen mittelständischen Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten zurückzuführen. Jedoch zeigte sich, dass die Zahl abgeschlossener Digitalisierungsvorhaben mit zunehmender Unternehmensgröße stieg, da größere Unternehmen eher mit Automatisierungsgraden arbeiten. Auch zwischen den Branchen zeigten sich Unterschiede: Forschungs- und entwicklungsintensive Gewerbe lagen mit 54 Prozent deutlich vorn, erst dann folgten mit einem Anteil von 37 Prozent wissensbasierte Dienstleister, etwa IT-Dienstleister oder Rechts- und Steuerberatungen.
Apr. 16, 2024 | Aktuelles
Dieses Fazit zieht das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn in seiner Meldung zu Daten zu den Existenzgründungen in den Freien Berufen, die am 8. April 2024 präsentiert wurden. Darin stellt das IfM fest, dass die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen 2023 gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf rund 94.670 gestiegen ist. So lag die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen damit erstmals wieder über dem Vor-Pandemie-Niveau. Der BFB flankierte dies mit einem Statement von BFB-Präsident Friedemann Schmidt: „Herausragende Werte, die belegen, dass die Nachfrage nach freiberuflichen Dienstleistungen seit jeher ansteigt. Die Freien Berufe sind gefragter denn je. Allerdings wird der Fachkräftemangel auch bei den Freien Berufen immer mehr zur Wachstumsbremse.“
Apr. 8, 2024 | Aktuelles
Ab sofort können Bewerbungen für den KfW Award Gründen eingereicht werden. Damit zeichnet die KfW jährlich Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die innovative Ideen umsetzen oder in der Art der Unternehmensführung neue Wege gehen. Teilnahmeberechtigt sind Firmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2019 mit Sitz in Deutschland. Auch Unternehmen, die im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurden, können sich bewerben. Besonders motiviert werden sollen vor allem auch junge Gründerinnen und Gründer. Die Online-Bewerbung ist bis zum 1. Juli 2024 möglich. Aus jedem Bundesland wird ein Unternehmen prämiert und erhält ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro. Die auf Landesebene ausgezeichneten Unternehmen konkurrieren um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich wird ein Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro an ein Unternehmen vergeben, das die Jury besonders beeindruckt hat. Im Anschluss an den Wettbewerb wird in einem Online-Voting ein Publikumspreis ermittelt, der ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert ist. Zudem verleiht KfW Capital, die für das Geschäft mit Wachstumskapital zuständige Tochtergesellschaft der KfW, den KfW Capital Award. Dieser wird in den Kategorien „Best Female Investor“ und „Best Impact Investor“ vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro verbunden. Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden am 7. November 2024 bei einer feierlichen Veranstaltung in Berlin ausgezeichnet.
Apr. 8, 2024 | Aktuelles
Am 31. März 2024 veröffentlichte „Focus online“ einen Beitrag, in dem weiterer Handlungsbedarf in puncto Bürokratieabbau beschrieben wird. Zu den dort präsenten kritischen Stimmen aus der Wirtschaft zählt auch der BFB. Zitiert wird aus den BFB-Kurzpositionen zur kommenden Europawahl. So nehme auch der BFB nach wie vor eine „überbordende Bürokratie“ wahr. In seinen Kurzpositionen fordert der BFB unter anderem, die Berichts- oder Meldepflichten für KMU und damit auch für die Freien Berufe signifikant zu senken.
März 22, 2024 | Aktuelles
Das Rationalisierungs- und Kompetenzzentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW Kompetenzzentrum) informierte am 20. März 2024 über den Start der neuen Website „Chance Unternehmensnachfolge“. Diese bietet eine umfangreiche Übersicht der erfolgreichsten Förderansätze zur Unternehmensnachfolge in Deutschland. Um Stilllegungen zu verhindern sowie die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu steigern, förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von 2020 bis 2024 rund 30 mehrjährige Modellprojekte wirtschaftsnaher Einrichtungen, die sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie (potenzielle) Nachfolgeinteressierte richteten. Die in diesen Projekten entwickelten und erprobten Ansätze dienen als Muster für andere unterstützende Organisationen. Die neue Website des RKW Kompetenzzentrums zur Unternehmensnachfolge präsentiert diese Ansätze gebündelt und nutzerfreundlich aufbereitet.
März 22, 2024 | Aktuelles
Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand (AG Mittelstand), der der BFB seit der Gründung 2003 angehört, legte am 19. März 2024 anlässlich ihres parlamentarischen Abends den ersten Mittelstandsmonitor vor, darin mahnt sie von der Wirtschaftspolitik dringend Maßnahmen zur Stärkung der Wachstumskräfte an. Hier erwartet die AG Mittelstand politische Entscheidungen, die gerade den mittelständischen Betrieben und Unternehmen wieder wettbewerbsfähigere Rahmenbedingungen verschaffen. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie vor allem in den Themenfeldern Fachkräfte und Unternehmertum, Energiepolitik, regulatorisches Umfeld (Bürokratie), Steuern sowie Infrastruktur. Der BFB war beim parlamentarischen Abend der AG Mittelstand durch seinen Präsidenten Friedemann Schmidt sowie mehrere Präsidenten seiner Mitgliedsorganisationen vertreten. Hauptspeaker waren Dr. Michael Kellner MdB (Bündnis 90/Die Grünen), parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Dr. Carsten Linnemann MdB, Generalsekretär der CDU Deutschlands.