Das Bundeskabinett beschloss den Berufsbildungsbericht 2026 am 6. Mai 2026. 2025 wurden 476.000 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen, ein Rückgang um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der schulischen Berufsausbildung im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen ist die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger 2025 dagegen erneut gestiegen (ein Plus von knapp vier Prozent). Gleichzeitig ging das Angebot an Ausbildungsplätzen zurück: bundesweit wurden 530.300 Ausbildungsstellen angeboten und damit 25.300 Stellen (knapp fünf Prozent) weniger als 2024. Aus dem flankierenden vorläufigen Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 geht hervor, dass der Anteil junger Erwachsener im Alter von 20 bis 34 Jahren ohne Berufsabschluss weiterhin auf hohem Niveau liegt. BIBB-Berechnungen auf Basis des Mikrozensus weisen für 2024 einen Anteil von 18,8 Prozent aus (2023: 19 Prozent). Hochgerechnet entspricht dies 2,76 Millionen formal nicht qualifizierten jungen Erwachsenen (2023: 2,79 Millionen). Mit Stichtag zum 30. September 2025 wurden bei den Freien Berufen 49.623 neue Ausbildungsverträge verzeichnet, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem sind rund neun von zehn Auszubildenden bei den Freien Berufen weiblich (89,6 Prozent). Überdies behaupten die Freien Berufe weiterhin die Spitzenposition unter allen Wirtschaftsbereichen beim Anteil der Auszubildenden mit ausländischem Pass. Dieser Anteil stieg nochmals auf nunmehr 24,1 Prozent an. Fast jede vierte, jeder vierte Auszubildende bei den Freien Berufen hat einen ausländischen Pass.

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