Wie das Statistische Bundesamt am 19. August 2026 mitteilte, wurden 2025 rund 86.600 Anerkennungsanträge positiv beschieden, ein Plus von zehn Prozent zum Vorjahr. Knapp 84 Prozent der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen 2025 auf nach Bundesrecht geregelte Berufe zurück, 16 Prozent auf nach Landesrecht geregelte Berufe. Die meisten Anerkennungen betrafen wie in den vergangenen Jahren auch 2025 Qualifikationen aus der Türkei (9.800), was einem Anteil von elf Prozent an allen Anerkennungen entspricht, gefolgt von der Ukraine. Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war mit 32.000 Anerkennungen erneut der Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns (einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Krankenpfleger/-in). Am zweit- und dritthäufigsten wurden unverändert zu den Vorjahren die Berufe der Ärztin/des Arztes (13.900), und der Ingenieurin/des Ingenieurs (4.600) anerkannt. Diese drei Berufe machten knapp 60 Prozent aller anerkannten Berufe aus.

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