Arbeitszeiten 2018

Arbeitszeiten 2018

Wie das Statistische Bundesamt am 4. März 2020 mitteilte, arbeiteten Vollzeitbeschäftigte 41,4 Stunden und Teilzeitbeschäftigte 20 Stunden pro Woche. Im Bereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen sowie von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ werden die korrespondierenden Werte mit 42,5 beziehungsweise 18,5 Stunden pro Woche ausgewiesen. Für den Wirtschaftsabschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung, Erziehung und Unterricht; Gesundheits- und Sozialwesen“ belaufen sich die Werte auf 41,7 beziehungsweise 22,2 Stunden pro Woche.

Arbeitsvolumen stieg 2019 auf Rekordhoch

Arbeitsvolumen stieg 2019 auf Rekordhoch

Rund 62,7 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen 2019 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der höchste Stand seit 1991, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 3. März 2020. Grund für das gestiegene Arbeitsvolumen ist laut IAB, dass die Zahl der Erwerbstätigen 2019 weiter auf knapp 45,3 Millionen anwuchs. Mit einem Plus von 0,9 Prozent lässt sich allerdings ein deutlich schwächeres Wachstum verzeichnen als in den Vorjahren. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen lag 2019 bei 1.386 Stunden und verringerte sich damit um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Selbstständige und mithelfende Familienangehörige gingen
2019 durchschnittlich 1.902 Stunden einer Erwerbstätigkeit nach, beschäftigte Arbeitnehmer 1.306 Stunden. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2019 im Durchschnitt 1.642 Stunden, Arbeitnehmer in Teilzeit 771.

ZEW: Fehlen von Fachkräften mit Berufsausbildung wird zum Innovationshemmnis

ZEW: Fehlen von Fachkräften mit Berufsausbildung wird zum Innovationshemmnis

Der Fachkräftemangel bremst die Innovationskraft der Unternehmen in Deutschland. Vor allem ein Mangel an beruflich Qualifizierten bewirkt, dass Unternehmen manche Innovationsprojekte nicht mehr durchführen können. Fachkräfte mit einer beruflichen Qualifikation im Produktions- und IT-Bereich sind besonders gefragt. Innovationen scheitern dagegen seltener an einem Mangel an akademisch ausgebildetem Personal. Diese Ergebnisse einer Studie veröffentlichte das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Ende vergangener Woche.

Anzahl der Jobs mit Mindestlohn sinkt kontinuierlich

Anzahl der Jobs mit Mindestlohn sinkt kontinuierlich

Im April 2018 wurden in Deutschland 930.000 Jobs mit dem seinerzeitigen gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro brutto je Arbeitsstunde bezahlt. Damit halbierte sich die Zahl der Jobs mit Mindestlohn von 2015 bis 2018. 2015 griff er bei 1,91 Millionen Jobs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 27. Februar 2020 weiter mitteilte, wurde im April 2018 in 2,4 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse der Mindestlohn gezahlt. In Ostdeutschland lag der Anteil mit 4,6 Prozent noch deutlich höher, allerdings nicht einmal halb so hoch wie 2015. Eine Tendenz zur Angleichung an das Westniveau ist damit laut Destatis erkennbar.

Geflüchtete verbessern Deutschkenntnisse und fühlen sich weiter willkommen

Geflüchtete verbessern Deutschkenntnisse und fühlen sich weiter willkommen

Eine Kurzanalyse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, die Ende vergangener Woche
vorgestellt wurde, beschäftigt sich damit, wie Geflüchtete 2018 ihre eigene aktuelle Lebenssituation und ihre Deutschkenntnisse beurteilen. Die selbsteingeschätzten Deutschkenntnisse der von 2013 bis einschließlich 2016 eingereisten Geflüchteten verbesserten sich 2018 weiter: 44 Prozent der Befragten gaben an, gute oder sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache zu haben. 2017 waren es noch 35 Prozent, bei der ersten Befragung 2016 22 Prozent. Der Anteil von Personen ohne jegliche Deutschkenntnisse ist 2018 auf fünf Prozent gesunken. Darüber hinaus zeigt sich, dass insbesondere Personen mit einem mittleren Bildungsniveau im letzten Jahr deutliche Fortschritte machten, während sich die Deutschkenntnisse bei Frauen mit Kindern nur langsam weiterentwickelten. Überdies waren Geflüchtete mit ihrem Leben im Durchschnitt weitgehend zufrieden. Auch zeigte sich laut der Autoren, dass die befragten Geflüchteten sich anteilig seltener Sorgen bezüglich Ausländerfeindlichkeit in Deutschland machten als Personen der Aufnahmegesellschaft. Eingetrübt wird die allgemeine Lebenszufriedenheit von Sorgen um die persönliche
wirtschaftliche Situation.

Zahl der Studienberechtigten gesunken

Zahl der Studienberechtigten gesunken

2019 erwarben rund 421.000 Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 26. Februar 2020 weiter mitteilte, waren das 2,7 Prozent oder 11.800 Studienberechtigte weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang verläuft laut Destatis nahezu parallel zur demografischen Entwicklung. In den ostdeutschen Bundesländern (mit Berlin) ging die Zahl der Studienberechtigten um 1,9 Prozent zurück, in Westdeutschland um 2,9 Prozent. Mehr Studienberechtigte gab es allerdings in Sachsen mit plus 3,4 Prozent, Niedersachsen mit plus 1,2 Prozent und Thüringen mit plus 0,6 Prozent. Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben knapp vier Fünftel der Studienberechtigten. Die übrigen 20,8 Prozent erlangten die Fachhochschulreife. 66,1 Prozent der Studienberechtigten erwarben ihre Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, 33,9 Prozent an einer beruflichen Schule. Der Anteil der Personen, deren Studienberechtigung von einer beruflichen Schule stammte, ging gegenüber 2018 um 0,8 Prozentpunkte zurück. Unter den Studienberechtigten waren 53,7 Prozent Frauen und 46,3 Prozent Männer.

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