Beschäftigung Älterer

Beschäftigung Älterer

2018 waren die Beschäftigungsquoten für Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU) mit 65,4 Prozent für Männer und 52,4 Prozent für Frauen höher als die Durchschnittsquoten für alle erwachsenen Männer und Frauen, die bei 60 und 48 Prozent lagen. Das teilte das statistische Amt der EU (Eurostat) am 11. November 2019 mit. Für Deutschland betragen die Werte 76,1 und 66,9 Prozent. Der auffälligste Aspekt ist laut Eurostat das schnelle Tempo, mit dem die Beschäftigungsquoten von 55- bis 64-Jährigen zwischen 2003 und 2018 angestiegen sind. So nahmen die Beschäftigungsquoten für diese Altersgruppe in allen EUMitgliedstaaten mit Ausnahme von Griechenland zu. In Slowenien und Bulgarien verdoppelte sie sich, in der Slowakei betrug der Faktor sogar 2,2.

Studie zu Produktivität von KMU

Studie zu Produktivität von KMU

Zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen (GU) klafft hierzulande eine zunehmende Produktivitätslücke: Die Produktivität der GU ist zwischen 2012
und 2016 um zwölf Prozent stärker gewachsen als die von kleineren Arbeitgebern. Das ist ein Ergebnis einer Studie, für die das Institut für Mittelstandsforschung Bonn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Produktivitätsentwicklung deutscher Unternehmen zwischen 2000 und 2016 auf Grundlage des IAB-Betriebspanels untersuchte. Als wesentliche Ursachen für das stagnierende Produktivitätswachstum identifiziert die Studie zwei Faktoren: Am häufigsten nennen Betriebe zu hohe Investitionskosten als Grund für ausbleibende Innovationen. Außerdem macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar: Zwischen 2006 und 2016 ist der Anteil der Betriebe, die den Fachkräftemangel als Innovationshemmnis angeben, signifikant gestiegen. Von rund 21 Prozent bei den KMU und 13 Prozent bei den GU erhöhte er sich bei allen Unternehmenstypen auf über ein Drittel.

KI-Observatorium beim BMAS

KI-Observatorium beim BMAS

Nach Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 12. November 2019 soll noch in diesem Jahr ein interdisziplinäres KI-Observatorium beim BMAS eingerichtet werden, welches die Auswirkungen intelligenter und autonomer Systeme im Betrieb und auf die Gesellschaft systematisch beobachten und analysieren soll. Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft wird ihre Arbeitsschwerpunkte dabei auf Künstliche Intelligenz (KI) legen. Der interdisziplinär und agil arbeitende Think-Tank wird Trends in Technologie, Ökonomie und Gesellschaft beobachten und neue Lösungsansätze sowie politischen Gestaltungsbedarf identifizieren. Mit dem Zukunftsfonds soll ein bundesweites Kompetenzzentrum entstehen, welches einen Partizipationsprozess anstößt und so das Verständnis und die Akzeptanz von KI und anderer digitaler Technologien in der Bevölkerung fördert.

Zahl der Einschulungen leicht gestiegen

Zahl der Einschulungen leicht gestiegen

Zu Beginn des laufenden Schuljahrs 2019/2020 wurden in Deutschland 733.400 Kinder eingeschult. Das ist ein Zuwachs von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische
Bundesamt am 13. November 2018 weiter mitteilte, ist die Zahl der Einschulungen im Vergleich zum Vorjahr in Hamburg und in Berlin am stärksten gestiegen. Den größten prozentualen Rückgang gab es in Schleswig-Holstein.

OECD-Studie: Gesundheit auf einen Blick 2019

OECD-Studie: Gesundheit auf einen Blick 2019

Die Gesundheitskosten steigen OECD-weit schneller als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das ist ein Ergebnis der Studie, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Ende vergangener Woche präsentierte.

Bis 2030 werden die OECD-Länder im Schnitt voraussichtlich rund 10,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Gesundheitskosten aufwenden, 1,4 Prozentpunkte mehr als bisher. Damit wachsen die Gesundheitsausgaben in fast allen OECD-Ländern schneller als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Zu den Kostentreibern gehört laut OECD unter anderem die steigende Zahl chronischer Erkrankungen, die auch auf die Bevölkerungsalterung zurückzuführen ist. Überdies wird der Einsatz moderner Technik die Systeme leistungsfähiger, aber auch teurer machen. Mit den steigenden Einkommen steigt außerdem die Erwartung an hochwertige Behandlungen, was ebenfalls zu höheren Kosten führen wird. Der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen ist laut OECD in Deutschland überdurchschnittlich gut.

Das beitragsfinanzierte Leistungspaket ist umfangreich, pro Kopf gibt es mehr Ärzte und mehr Pflegepersonal als im OECD-Schnitt. Bei den verfügbaren Krankenhausbetten gehört Deutschland mit acht Betten pro 1.000 Einwohner gegenüber 4,7 im OECD-Schnitt zur Spitzengruppe.

Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2017-2018

Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2017-2018

Das Bundeskabinett verabschiedete in seiner Sitzung am 13. November 2019 den zweiten Bericht zur Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Dieser berichtet über
Aktivitäten aus 2017 und 2018. Beispielsweise beteiligte sich Deutschland im Berichtszeitraum aktiv am „Horizont 2020“ – dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, das wesentliche Umsetzungsinstrument für den Europäischen Forschungsraum. Deutsche Einrichtungen erhielten aus dem Programm zwischen Januar 2014 und März 2019 circa 6,12
Milliarden Euro an europäischen Zuwendungen. Somit liegt Deutschland an der Spitze aller beteiligten Staaten. Des Weiteren enthält der Bericht Informationen über den Stand der
Umsetzung der deutschen Strategie zum Europäischen Forschungsraum aus dem Jahr 2014 sowie über die deutsche Beteiligung am Programm für allgemeine und berufliche Bildung,
Jugend und Sport „Erasmus+“.

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