Wochenarbeitszeit in der EU vermessen

Wochenarbeitszeit in der EU vermessen

2022 betrug die übliche Wochenarbeitszeit für Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU) durchschnittlich 37,5 Stunden. Es sind erhebliche Unterschiede zwischen den EU-Ländern erkennbar. Die längsten Arbeitswochen wurden in Griechenland (41,0 Stunden), Polen (40,4), Rumänien und Bulgarien (jeweils 40,2) verzeichnet. Im Gegensatz dazu hatten die Niederlande die kürzeste Wochenarbeitszeit (33,2 Stunden), gefolgt von Deutschland (35,3) und Dänemark (35,4). Das teilte das statische Amt der EU am 20. September 2023 mit.

„Wachstumsschwäche trifft Kleinunternehmen und Selbstständige besonders stark“

„Wachstumsschwäche trifft Kleinunternehmen und Selbstständige besonders stark“

Unter dieser Überschrift berichtet das Handelsblatt am 18. September 2023 online und am darauffolgenden Tag in der gedruckten Ausgabe über den „Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige“ des ifo Instituts. Zitiert wird darin auch BFB-Hauptgeschäftsführer Peter Klotzki, der als besondere Belastung den Fachkräftemangel thematisiert und den Blick weitet: „In einer solchen Situation schlägt umso gravierender die ständig gestiegene Bürokratie demotivierend zu Buche.“ Er fürchtet: „Zwar adressieren einzelne Ressorts der Bundesregierung den Wert der Selbstständigkeit und versuchen, die Bedingungen dafür zu verbessern, dem steht aber umgekehrt auch ein Wille zu mehr staatlicher Aufgabenerfüllung entgegen.“

Jobportal bietet kostenfreie Möglichkeit der Jobvermittlung

Jobportal bietet kostenfreie Möglichkeit der Jobvermittlung

Das Jobportal www.freieberufe-jobportal.de des BFB, das im Mai 2022 insbesondere für ukrainische Geflüchtete lanciert wurde, ist im Juni 2023 in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) zu einem allgemeinen Jobportal für die Freien Berufe erweitert worden. Nun bietet es, speziell und exklusiv als Jobportal für die Freien Berufe, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern die Möglichkeit, dort kostenfrei, schnell und direkt offene Stellen, darunter Vollzeit- und Teilzeitjobs sowie Ausbildungs- und Praktikumsplätze, zu inserieren. Im Hinblick auf den Fachkräftemangel in den Freien Berufen setzen BFB und BDU in ihrer Kooperation gezielt einen strategischen Schritt, um bestmögliche Ergebnisse und Bedingungen in den Freien Berufen zu schaffen. Weiterhin soll mit dem Jobportal mit Blick auf das Gemeinwohl die Verbindung zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bei den Freien Berufen gefördert werden. Stellenanzeigen können hier unkompliziert und gratis aufgegeben werden.

Staatsdefizit auf 42,1 Milliarden Euro gestiegen

Staatsdefizit auf 42,1 Milliarden Euro gestiegen

Das Statistische Bundesamt meldete Ende vergangener Woche in einer Pressemitteilung, dass das Finanzierungsdefizit des Staates im 1. Halbjahr 2023 bei 42,1 Milliarden Euro liegt. Somit ist verglichen mit dem 1. Halbjahr 2022 eine Steigerung um 37,6 Milliarden Euro und eine Defizitquote von 2,1 Prozent zu verzeichnen. Das Finanzierungsdefizit ist auf einen starken Anstieg der Ausgaben (um 7,7 Prozent) und einen gleichzeitigen geringen Anstieg der Einnahmen (um 3,5 Prozent) zurückzuführen. Die Entwicklung ist mit den staatlichen Ausgaben vor allem im Zusammenhang mit den Entlastungspaketen der Bundesregierung als Reaktion auf die starke Inflation und die hohen Energiepreise zu erklären. Allein die Subventionen stiegen um 45,7 Prozent. Somit hat der Bund mit 39,2 Milliarden Euro den größten Anteil am gesamtstaatlichen Finanzierungsdefizit verursacht, gefolgt von den Gemeinden (6,8 Milliarden) und den Ländern (3,1 Milliarden).

Große Mehrheit der Jugendlichen sieht gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Große Mehrheit der Jugendlichen sieht gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Aus einer Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung vom 30. August 2023 geht hervor, dass sich die Stimmung auf dem Ausbildungsmarkt verbessert hat. Nach den Unsicherheiten infolge der Coronapandemie blickten nun fast drei Viertel (72 Prozent) der jungen Menschen optimistisch auf die Ausbildungssituation. Das gilt aber nicht für alle, viele Jugendliche mit niedriger Schulbildung schätzen ihre Aussichten auf eine Ausbildung als schlecht ein. Von den jungen Menschen mit niedriger Schulbildung äußern mehr als 26 Prozent den Eindruck, dass die Aussichten auf eine Ausbildung momentan schlecht oder eher schlecht seien. Was die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen betrifft, so fallen die Einschätzungen pessimistischer aus: Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten hält ihre Zahl für ausreichend. Trotz zahlreicher unbesetzter Ausbildungsplätze findet mehr als ein Viertel, dass zu wenig Plätze vorhanden sind. Nur jede, jeder Zehnte schätzt, dass es zu viele Ausbildungsplätze gibt. Nach wie vor beklagen mit 55 Prozent mehr als die Hälfte aller befragten Jugendlichen, dass es ihnen schwerfalle, sich in der Fülle der Informationen zurechtzufinden. Insgesamt äußern viele junge Menschen den Bedarf nach mehr Hilfestellung bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft: Fast jede, jeder Dritte derjenigen, die bereits Erfahrungen mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz gemacht haben, wünscht sich mehr Unterstützung, weitere 42 Prozent zumindest teilweise.

Mittelstandsförderung aus dem ERP-Sondervermögen für 2024

Mittelstandsförderung aus dem ERP-Sondervermögen für 2024

Das Bundeskabinett beschloss am 16. August 2023 den Entwurf des ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2024. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hervor. Kleine und mittlere Unternehmen können auf dieser Grundlage 2024 zinsgünstige Finanzierungen und Beteiligungskapital mit einem Volumen von rund elf Milliarden Euro erhalten; das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Die ERP-Förderprogramme kommen laut BMWK dem deutschen Mittelstand dabei in seiner gesamten Breite zugute. Die Schwerpunkte für 2024 liegen weiterhin auf der Stärkung des Finanzierungszugangs für Gründungen und kleine und mittlere Unternehmen sowie auf den volkswirtschaftlich wichtigen Schlüsselbereichen Innovation, Digitalisierung und Wagniskapital.

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