BGH entscheidet zugunsten der Planer

BGH entscheidet zugunsten der Planer

Mit Urteil vom 18. Januar 2022 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die von ihm selbst festgestellte Unionsrechtswidrigkeit der verbindlichen HOAI-Mindestsätze sogenannten Aufstockungsklagen bei solchen Verträgen nicht entgegensteht, die vor Inkrafttreten der HOAI 2021 abgeschlossen wurden. Am 2. Juni 2022 hat der Bundesgerichtshof (BGH) vor diesem Hintergrund im Ergebnis der Klage eines Planungsbüros stattgegeben, das eine auf Grundlage der Mindestsätze errechnete Restforderung aus einem 2016 abgeschlossenen Vertrag geltend gemacht hat.

Gesetzverkündung künftig elektronisch

Gesetzverkündung künftig elektronisch

Die Bundesregierung beschloss am 25. Mai 2022 den Gesetzentwurf zur Modernisierung des Verkündungs- und Bekanntmachungswesens. Damit wurden die rechtlichen Voraussetzungen für die Verkündung von Bundesgesetzen und Verordnungen auf einer Verkündungsplattform des Bundes für 2023 geschaffen. Die Bekanntgabe von Bundesgesetzen und Rechtsverordnungen erfolgt dann künftig ausschließlich auf einer Verkündungsplattform, indem ein pdf-Dokument eingestellt wird, das von der Nutzerin oder dem Nutzer heruntergeladen werden kann. Außer auf Bundesebene erfolgt die amtliche elektronische Verkündung in zahlreichen europäischen Staaten, in mehreren deutschen Bundesländern sowie auf EU-Ebene bereits ausschließlich auf elektronischem Weg. Die Plattform wird rechtzeitig zum Januar 2023 bekanntgegeben.

Jugendarbeitslosigkeit in der EU: Deutschland mit niedrigstem Wert

Jugendarbeitslosigkeit in der EU: Deutschland mit niedrigstem Wert

Nach jüngsten Angaben des statistischen Amtes der Europäischen Union waren in der Europäischen Union (EU) 2021 rund 16,6 Prozent der unter 25-Jährigen arbeitslos, ein Rückgang von einem Prozentpunkt gegenüber 2020. Nachdem 2020 Tschechien und Deutschland mit acht Prozent den niedrigsten Wert verzeichneten, wird nun für Deutschland mit 6,9 Prozent wie schon in den Vorjahren wieder die niedrigste Quote ausgewiesen. Der 2021er-Wert für Tschechien liegt bei 8,2 und der für die Niederlande bei 9,3 Prozent. Am anderen Ende der Skala stehen Italien mit 29,7 Prozent, Spanien mit 34,8 Prozent und Griechenland mit 35,5 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des hiesigen Erfolgsmodells der dualen Ausbildung, auch getragen von den freiberuflichen Kammern und Verbänden.

Befristungen bei Neueinstellungen 2021

Befristungen bei Neueinstellungen 2021

Im Rahmen der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gaben die Betriebe laut Mitteilung vom Ende vergangener Woche an, dass 2021 mindestens 32 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen zunächst befristet erfolgten. Dieser Anteil liegt im langfristigen Vergleich weiter auf einem niedrigen Niveau. Gegenüber dem Vorjahr sank der Befristungsanteil bei den Neueinstellungen um zwei Prozentpunkte.

Starke Wahrnehmung des BFB-Jobportals für Menschen aus der Ukraine

Starke Wahrnehmung des BFB-Jobportals für Menschen aus der Ukraine

Das am 9. Mai 2022 gestartete BFB-Jobportal für Menschen aus der Ukraine, die derzeit in Deutschland auf Jobsuche sind, verzeichnet mittlerweile über 151.000 Seitenaufrufe sowie mehr als 1.100 Angebote für Ausbildungsplätze, reguläre Stellen und Praktika, vor allem, aber nicht nur, für Menschen aus der Ukraine. Es erfährt eine große Resonanz in der Gesellschaft, aber auch in der Politik und in den Medien wie in der Bild am Sonntag, der Funke Mediengruppe oder der ZEIT. Wichtig ist es, auch in die Communities der Ukrainerinnen und Ukrainer zu kommen, hier freuen wir uns über jede Vernetzung, mithilfe von Plakatmotiven auch auf ukrainisch, mit zu teilenden Statusbildern auf Facebook. Folgen Sie gerne dem Jobportal auch via Facebook und Twitter.

Homeoffice-Nutzung sinkt kaum

Homeoffice-Nutzung sinkt kaum

Der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiteten, ist im April 2022 auf 24,9 Prozent gesunken. Im März 2022 waren es 27,6 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor, die am 9. Mai 2022 veröffentlicht wurde. Laut der Autoren bleibt die Homeoffice-Nutzung damit nach Abschaffung der Pflicht am 20. März 2022 auf einem hohen Niveau. Offenbar haben sich viele Unternehmen dauerhaft auf flexiblere Modelle eingestellt. Allerdings hatte das ifo Institut ein Homeoffice-Potenzial von 56 Prozent über die gesamte deutsche Wirtschaft hinweg berechnet.

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