Am 10. März 2025 wurde die Gemeinschaftsdiagnose „Geopolitischer Umbruch verschärft Krise – Strukturreformen noch dringlicher“ der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlicht. Demnach wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für dieses Jahr um 0,1 Prozentpunkte erwartet, für 2026 von etwa 1,3 Prozent. Zudem verschlechterte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt, seit Mitte 2022 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 400.000. Somit nahm die Arbeitslosenquote von fünf auf 6,3 Prozent zu. Für 2026 wird eine Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent prognostiziert. Insgesamt erwarten die Institute einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,2 Prozent 2025 und um 2,1 Prozent 2026. Sie empfehlen generelle Anreize für ein höheres Arbeitsangebot. Diese sollten auf eine höhere Erwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit, qualifizierte Zuwanderung und eine höhere Attraktivität von Vollzeitbeschäftigung ausgerichtet sein. Zudem sei eine durchgreifende Entbürokratisierung dringend geboten.