Die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eingesetzte Rentenkommission legte am 28. Oktober 2026 ihren Endbericht vor. Sie empfiehlt unter anderem, das Rentenniveau vor Steuern schrittweise von 48 auf 50 und später auf 53 Prozent anzuheben, alle Arbeitgeber zu einer Betriebsrente in Höhe von zwei Prozent des Bruttolohns zu verpflichten und Selbstständige schrittweise in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Finanziert werden soll das über leicht erhöhte Beiträge und einen steuerfinanzierten Demografiezuschuss des Bundes. Der BFB lehnt die Vorschläge ab. „Es ist unverantwortlich und unseriös, das Rentenniveau weiter zu steigern und den Arbeitgebern, gerade den kleinen Betrieben, neue Lasten aufzubürden“, sagte BFB-Hauptgeschäftsführer Peter Klotzki in einer Pressemitteilung. Eine obligatorische Betriebsrente gefährde zudem das Sozialpartnermodell, das gerade weiterentwickelt werden solle. Selbstständige, die eigenverantwortlich vorsorgen, entlasteten das Rentensystem und finanzierten über ihre Steuern die Zuschüsse zur gesetzlichen Rente mit. Der BFB fordert eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige mit Wahlfreiheit, den Erhalt der berufsständischen Versorgung und mehr Kapitaldeckung.

Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen, wie das Erkennen von Ihnen bei der Rückkehr zu unserer Website aus und helfen unserem Team zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.