Steuerschätzung fällt positiver aus

Steuerschätzung fällt positiver aus

Die Steuereinnahmen steigen im Vergleich zur Prognose vom November 2020 weiter an. Bund, Länder und Gemeinden können bis 2025 mit Mehreinnahmen in Höhe von zehn Milliarden Euro rechnen. Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ prognostiziert für 2021 ein Minus von 2,7 Milliarden Euro und für 2022 von 3,9 Milliarden Euro. Für 2023 wird jedoch ein Plus von 1,1 Milliarden Euro erwartet. 2024 sollen die Steuereinnahmen dann um 6,4 Milliarden Euro und 2025 sogar um 9,1 Milliarden Euro steigen. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesministeriums der Finanzen aus der vergangenen Woche hervor. Die bessere Prognose ist unter anderem auf die optimistische Wachstumsprognose der Bundesregierung vom Frühjahr 2021 zurückzuführen. Die Bundesregierung hatte ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2021 nach oben korrigiert.

Drei von vier Beschäftigen arbeiten in Betrieben mit Homeoffice-Option

Drei von vier Beschäftigen arbeiten in Betrieben mit Homeoffice-Option

Ende April waren 28 Prozent der Beschäftigten mit Homeoffice-Option, das heißt, deren Tätigkeit Homeoffice zulässt und deren Betrieb ihnen die Möglichkeit zu Homeoffice gibt, ausschließlich im Homeoffice tätig. 47 Prozent arbeiteten teilweise im Homeoffice. Das geht aus einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung von Ende April 2021 hervor, deren Ergebnisse Ende vergangener Woche veröffentlicht wurden. Der Anteil der Belegschaft, der Homeoffice nicht nutzen kann, obwohl es die Tätigkeit zuließe, halbierte sich seit dem vergangenen Oktober nahezu. Im Oktober 2020 konnten 13 Prozent nicht in Homeoffice arbeiten, obwohl das ihre Tätigkeit zuließe, im April 2020 waren es noch sieben Prozent. 46 Prozent aller Betriebe ermöglichen zumindest einem Teil ihrer Beschäftigten Homeoffice. Der Anteil dieser Betriebe ist seit Oktober 2020 gestiegen, vor allem bei den kleineren Betrieben. Generell ist Homeoffice eher in größeren Betrieben möglich. Dementsprechend arbeiten 75 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Betrieben mit Homeoffice-Option.

Immer mehr Betriebe bieten Corona-Tests an

Immer mehr Betriebe bieten Corona-Tests an

Seit der Einführung der Testpflicht wurde das Testangebot in den Betrieben deutlich ausgeweitet. Haben im Zeitraum vom 22. März bis zum 8. April 2021 noch 32 Prozent der Betriebe ihren Beschäftigten Tests angeboten, so traf dies schon in der zweiten Aprilhälfte auf 77 Prozent zu. Weitere zwölf Prozent planen ein Testangebot an die Beschäftigten. Das zeigt eine zwischen dem 19. und dem 30. April 2021 durchgeführte Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, deren Ergebnisse am 18. Mai 2021 veröffentlicht wurden.

Homeoffice-Nutzung leicht rückläufig

Homeoffice-Nutzung leicht rückläufig

Im April 2021 nutzten etwas weniger Beschäftigte das Homeoffice als im Vormonat. Das geht aus der Pressemeldung vom 10. Mai 2021 hervor, die auf eine Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung verweist. Danach sank der Anteil auf 30,8 Prozent der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiteten, von 31,7 Prozent im März 2021 und 30,3 Prozent im Februar 2021. Das ifo Institut schätzt, dass über alle Branchen hinweg 56 Prozent der Beschäftigten Arbeit im Heimbüro zumindest teilweise umsetzen könnten. Die Nutzung und das Potenzial unterscheiden sich aber in großem Maße nach den Wirtschaftszweigen. An der Spitze bei der Nutzung liegen die Erbringer von Dienstleistungen der Informationstechnik mit 79,8 Prozent; ihr Potenzial liegt bei 87,4 Prozent.

Insgesamt stabile Beschäftigung, aber zunehmende Differenzierung

Insgesamt stabile Beschäftigung, aber zunehmende Differenzierung

Das geht aus einer am 12. Mai 2021 veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Die Beschäftigungsquote von Personen aus den Asylherkunftsländern lag im Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozentpunkte höher, bei den anderen Migrantengruppen blieb sie in etwa stabil. Bei den deutschen Staatsangehörigen sank sie um einen Prozentpunkt. Deutliche Unterschiede zeigen sich allerdings in der Entwicklung der Arbeitslosenquote. Mit einem Anstieg von 2,7 Prozentpunkten im Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat trifft das vor allem auf Staatsangehörige aus den Asylherkunftsländern zu. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Maßnahmen wie Integrations- und Sprachkurse oftmals unterbrochen oder abgebrochen wurden. Bei Deutschen liegt der Anstieg der Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat bei einem Prozentpunkt.

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